Mittwoch, 10. März 2010
   
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ParodontologieParodontologie

Wissenswertes zum Zahnhalteapperat

Ihr Zahnfleisch ist nicht blassrosa, sondern leicht gerötet, an einzelnen Stellen blutet es gelegentlich?
Dann sind Sie vermutlich in bester Gesellschaft:
Drei Viertel aller Deutschen ab 30 Jahren leiden an einer mittelschweren bis schweren Form der Parodontitis – und die Tendenz ist steigend. Längst hat Sie die Karies als Hauptursache für Zahnverluste abgelöst und ist damit die Volkskrankheit Nummer 1.


Die Ursachen sind vielschichtig. Begünstigende Faktoren sind unzureichende Mundhygiene, Rauchen, Diabetes, Schwangerschaft und genetische Einflüsse. Im Kern ist die Erkrankung des Zahnhalteapparates durch bakterielle Besiedelung der Zahnfleischtaschen verursacht. Dabei werden langsam aber sicher die den Zahn stützenden Strukturen abgebaut.

Dies bleibt meist über Jahre unbemerkt. Umso schlimmer, da Parodontitis meist irreversibel ist: Bereits verlorener Knochen bleibt verloren!

Im Umkehrschluß: je früher man eingreift, desto besser. Ziel der Parodontalbehandlung ist es, die Zahnfleischtaschen gründlich zu reinigen und dadurch den bakteriellen Zerstörungsprozess auszubremsen. Und dafür zu sorgen, daß die Taschen langfristig sauber bleiben. Nicht mehr- aber auch nicht weniger.
Die Therapie erfolgt, je nach Schweregrad, in folgenden Schritten:
Parodontose-Vorbehandlung (u.a. Professionelle Zahnreinigung, Patientenmotivation...)
Die eigentliche PA-Behandlung in einer gewebeschonenden Ultraschalltechnik
Bei Bedarf Parodontalchirurgie
Regelmäßige, individuell abgestimmte Nachsorge in Verbindung mit einer prof. Zahnreinigung
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